Vor allem nach einer Karieserkrankung kann es nötig werden, die vorhandene Zahnsubstanz zu erhalten und aufzufüllen. Ein Keramikinlay bietet dabei die optimalen Vorraussetzungen. Es wird im Zahntechnikerlabor hergestellt oder von einem Computer gearbeitet. In jedem Fall wird es außerhalb des Mundes produziert. Inlays gibt es in verschiedenen Materialien, die sich in Preis und Qualität unterscheiden. Keramikinlays zeichnen sich durch hohe Passgenauigkeit und höchsten ästhetischem Anspruch aus. Auch die Temperaturempfindlichkeit und Geschmacksempfindungen werden vom Keramikinlay nicht beeinflusst. Für viele Patienten wird auch die Umweltverträglichkeit der verwendeten Materialien immer wichtiger. Ein Keramikinlay erfüllt höchste ökologische Standards. Auch die Verträglichkeit mit dem menschlichen Körper ist ein positiver Aspekt des Keramikinlays. Denn allergische Reaktionen sind bis jetzt nicht bekannt.
Kosten für ein Keramikinlay – Eine Behandlung, viele Faktoren
Die Kosten für ein Keramikinlay schwanken in aller Regel zwischen 300 und 700 Euro pro Zahn, beziehungsweise pro Inlay. Diese Preise können sich jedoch je nach individuellen Vorraussetzungen auch noch ändern. Die zahlreichen Bearbeitungs- und Behandlungsschritte machen das Keramikinlay qualitativ hochwertig. Neben dem Zahnarzt und seinen verwendeten Materialien und Geräten müssen auch die Kosten für den Zahntechniker, beziehungsweise das Cerec-System einberechnet werden. Dazu kommen noch die Kosten für Zahnarzthelferinnen und Praxis. Eine genaue Preisangabe ist also nicht möglich.
Preisspanne Stand (2024):
- Keramikinlay: typischerweise ca. 350–550 € pro Zahn, bei aufwendigeren oder mehrflächigen Versorgungen (hochwertige Keramik, Premium-Labor) auch bis zu 950 €, abhängig von Material, Region und Praxis.
- In Großstädten (z. B. München, Hamburg, Frankfurt) auch bis 1.200 € möglich
- Gesetzliche Krankenkassen zahlen meist nur einen Festzuschuss (ca. 50–100 €); der Rest ist Eigenanteil
- Private Krankenversicherungen übernehmen je nach Tarif einen Großteil der Kosten
Trotz der vielen Vorteile, die ein Keramikinlay im Vergleich zu anderen Inlay-Materialien auszeichnet, zahlt die Krankenkasse die Gesamtlosten für ein Keramikinlay nicht. Die Finanzierung von Keramikinlays muss privat vorgenommen werden. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Zahnarzt darüber.
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